Geheimnisse
Nichts ist eigentlich 'geheim' auf dieser Welt. Es gibt nur Verbote und Hindernisse, selber hinzuschauen, zu vergleichen, zu denken und zu folgern.
Diese Verbote und Hindernisse unterstützen und vermehren die Zwänge, von Andern als 'Wissen' Hingestelltes für erwiesen und wahr zu halten, zu lernen, zu glauben und gestützt darauf so und so zu entscheiden. Das ist sinnvoll und praktisch für das Alltägliche.
Dieses Alltägliche wird dem für erwiesen, wahr und bewährt Gehaltenen gemäss wiederholt und fortgesetzt verbessert, ausgeklügelt und allgegenwärtig.
Das allgegenwärtig Alltägliche füllt schliesslich die ganze Lebenszeit aus und wird zum stets wachsenden Hindernis, selber hinzuschauen usf. - allein schon aus Zeitgründen. Fast kein im Erwerbsleben stehendes Individuum wird nicht fremd terminiert und getaktet. Selbst die Rentner werden von Zinsterminen, Konsumzyklen und Altersbeschwerden in Gang gehalten und lassen sich von Medien, Fremdenführern, Kultur Schaffenden und Gesundheitsexperten sagen und zeigen, wo sie hinschauen und hinhören sollen. Das selber Hinsehen, Hinhören, Vergleichen, Abwägen, Folgern haben sie sich während ihres Erwerbslebens weitgehend abgewöhnt und tyrannische Enkel, denen ihre, der Rentner, Kinder nicht gewachsen und erwachsen sind, geben ihrer Kraft zur eigenständigen Weltschau den Rest. Diesen Enkeln haben sie, nicht anders als schon ihren Kindern, Nichts aus eigener Erfahrung Interessantes und Brauchbares ausser Finanzierung zeitgemässer Vergnügung und Unterhaltung zu bieten.
Die Aufmerksamkeit der Rentner bleibt im Wesentlichen auf das gerichtet, worauf sie schon zu Beginn ihrer Leben gerichtet war. Die technischen Entwicklungen der kollektiven Logistiken zwingen sie zwar zu Umgewöhnung auf 'Neues' - aber das hat mit Erweiterung der Sichtweise und der Einstellung zu Leben nicht wirklich zu tun - im Gegenteil! Diese Umgewöhnungen der Alten auf Neues ist Teil der Bemühung, beim Gewohnten zu bleiben und da möglichst lange noch mitzuhalten, 'um noch etwas vom Leben zu haben'. Da bleibt nicht mehr viel intellektuelle Kraft, in noch unbekannte Welten und gedankliche Verhältnisse vorzustossen. Es reicht häufig nicht einmal, sich über die höchstpersönlichen gedanklichen Verhältnisse und den darin angesammelten Plunder Klarheit zu verschaffen. Es ist - scheint jedenfalls - einfacher, sich von tyrannischen Enkeln entzücken und drangsalieren und von Mühsal, Ärgernissen und Segnungen zeitgenössi- scher Vorsorgeeinrichtungen und von Lebensstilangeboten in Gang halten zu lassen, als die eigene Gedankenwelt einer eigensinnigen Revision und Auffrischung zu unterziehen.
So wird an sich Offenliegendes aber Unbeachtetes zum Vergessenen und schliesslich zum 'Geheimnis'. Das Wesentliche geschieht und Künftiges wird dort, wo die Öffentlichkeit mangels Spektakularität und Sensation nicht hinschaut. Seine Anfänge sind unscheinbar.
Diese Verbote und Hindernisse unterstützen und vermehren die Zwänge, von Andern als 'Wissen' Hingestelltes für erwiesen und wahr zu halten, zu lernen, zu glauben und gestützt darauf so und so zu entscheiden. Das ist sinnvoll und praktisch für das Alltägliche.
Dieses Alltägliche wird dem für erwiesen, wahr und bewährt Gehaltenen gemäss wiederholt und fortgesetzt verbessert, ausgeklügelt und allgegenwärtig.
Das allgegenwärtig Alltägliche füllt schliesslich die ganze Lebenszeit aus und wird zum stets wachsenden Hindernis, selber hinzuschauen usf. - allein schon aus Zeitgründen. Fast kein im Erwerbsleben stehendes Individuum wird nicht fremd terminiert und getaktet. Selbst die Rentner werden von Zinsterminen, Konsumzyklen und Altersbeschwerden in Gang gehalten und lassen sich von Medien, Fremdenführern, Kultur Schaffenden und Gesundheitsexperten sagen und zeigen, wo sie hinschauen und hinhören sollen. Das selber Hinsehen, Hinhören, Vergleichen, Abwägen, Folgern haben sie sich während ihres Erwerbslebens weitgehend abgewöhnt und tyrannische Enkel, denen ihre, der Rentner, Kinder nicht gewachsen und erwachsen sind, geben ihrer Kraft zur eigenständigen Weltschau den Rest. Diesen Enkeln haben sie, nicht anders als schon ihren Kindern, Nichts aus eigener Erfahrung Interessantes und Brauchbares ausser Finanzierung zeitgemässer Vergnügung und Unterhaltung zu bieten.
Die Aufmerksamkeit der Rentner bleibt im Wesentlichen auf das gerichtet, worauf sie schon zu Beginn ihrer Leben gerichtet war. Die technischen Entwicklungen der kollektiven Logistiken zwingen sie zwar zu Umgewöhnung auf 'Neues' - aber das hat mit Erweiterung der Sichtweise und der Einstellung zu Leben nicht wirklich zu tun - im Gegenteil! Diese Umgewöhnungen der Alten auf Neues ist Teil der Bemühung, beim Gewohnten zu bleiben und da möglichst lange noch mitzuhalten, 'um noch etwas vom Leben zu haben'. Da bleibt nicht mehr viel intellektuelle Kraft, in noch unbekannte Welten und gedankliche Verhältnisse vorzustossen. Es reicht häufig nicht einmal, sich über die höchstpersönlichen gedanklichen Verhältnisse und den darin angesammelten Plunder Klarheit zu verschaffen. Es ist - scheint jedenfalls - einfacher, sich von tyrannischen Enkeln entzücken und drangsalieren und von Mühsal, Ärgernissen und Segnungen zeitgenössi- scher Vorsorgeeinrichtungen und von Lebensstilangeboten in Gang halten zu lassen, als die eigene Gedankenwelt einer eigensinnigen Revision und Auffrischung zu unterziehen.
So wird an sich Offenliegendes aber Unbeachtetes zum Vergessenen und schliesslich zum 'Geheimnis'. Das Wesentliche geschieht und Künftiges wird dort, wo die Öffentlichkeit mangels Spektakularität und Sensation nicht hinschaut. Seine Anfänge sind unscheinbar.
Nashaupt - 13. Jan, 10:57